Oldenburger Wallmuseum

Das Oldenburger Wallmuseum präsentiert die archäologischen Schätze wissenschaftlicher Ausgrabungen auf einer slawischen Fürstenburg aus dem frühen Mittelalter. Auf dem Gelände ist auch das Gildemuseum der Oldenburger St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 zu besichtigen. Das Außengelände lässt die Besucher selbst in das 8. bis 12. Jahrhundert eintauchen: Um das slawische Inselheiligtum im Wallsee gruppieren sich viele rekonstruierte Häuser und Hütten: Eine slawische Hafenanlage, der wieder aufgebaute Fürstenhof und Wikingerschiffe sind dort nicht die einzigen Attraktionen. Auch die zahlreichen Gärten mit ihren historischen Rosen und mittelalterlichen Pflanzensorten laden zum Entdecken und Kennenlernen ein. Das ganze Jahr über finden immer wieder alte Wikinger und Slawen den Weg nach Starigard, um hier ihr Handwerk zu demonstrieren, zu handeln und zu feiern. An den Erlebnisnachmittagen dürfen Alt und Jung alte Handwerkskunst auch selbst ausprobieren: Glasperlen schmelzen, Trinkhörner schleifen oder Kettenhemden flechten kann wirklich jeder! Und wenn der Bootsmann vor Ort ist, darf man sogar mit einem Wikingerschiff über den Wallsee fahren.

Adresse

Oldenburger Wallmuseum
Prof.-Struve-Weg 1
23758 Oldenburg in Holstein

Öffnungszeiten

24. März bis 31. Oktober
Di-So 10-17 Uhr
im Juli und August zusätzlich Mo 10-18 Uhr

Gruppen ganzjährig nach Voranmeldung

Kontakt

04361/62 31 42

info@oldenburger-wall.de
www.oldenburger-wall.de

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Termine und News

15.04.2019

Mittelalter erleben

Was trug die slawische Dame um das Jahr 1100? Was ließ den Wikinger-Herren um das Jahr 900 attraktiver erscheinen? Womit zeigten beide Geschlechter im frühen Mittelalter, dass man finanziell gut dastand? Beim Aktionsnachmittag Gold&Garn wird im Oldenburger Wallmuseum diesen und anderen Fragen nachgegangen und gezeigt, wie viele dieser Sachen hergestellt wurden. Dabei darf vieles selbst ausprobiert und mit nach Hause genommen werden. Noch viel mehr als in unserer Zeit waren Kleidung und Schmuck Ausdruck der sozialen Stellung und Herkunft. Dezente Zurückhaltung war im frühen Mittelalter unbekannt, weswegen schnell zu erkennen war, wer etwas zu sagen hatte. Und egal ob reich oder arm: Die kleinen, aber feinen Details machten sichtbar, ob jemand Slawe, dänischer Wikinger oder Franke war.
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